Inhaltsangabe von „Auf der Suche nach dem Weg“

In Abenmark herrscht keine gute Zeit. Der regierende Hohe Rat hebt beständig die Steuern an, um marodierende Koboldgruppen, die die Städte seit geraumer Zeit drangsalieren, in den Griff zu bekommen. Neid und Konkurrenzdruck unter den immer ärmer werdenden Menschen sind die Folgen. Darüber hinaus will der Hohe Rat ein Waffenverbot im Land einführen und stößt damit auf Missbilligung der meisten Bürger. Denn die Koboldangriffe werden nicht weniger und ohne Bewaffnung läge der Schutz des Landes einzig in den Händen der Wache des Hohen Rates.

Nachdem sich Tantruid, ein Adept des spirituellen Erzwächterordens, als würdig erwiesen hat, beschließt sein Meister, mit ihm in die Hauptstadt Drakenwall zu reisen. Dort soll er sich auf die beiden letzten Reifeprüfungen vorbereiten. In Drakenwall begegnen sie dem Philosophen und Geisterjäger Jadegreif, dem exzentrischen Theaterbesitzer Pokétragon sowie der charismatischen Hexe Lavenda. Da sich alle schon einmal vor längerer Zeit über den Weg gelaufen sind, spüren sie nun, dass sie zusammengehören.

Tantruids Meister Degister führt die Gruppe zum Nördlichen Grenzgebirge. Dort suchen sie nach einem alten Orakel, mit dessen Hilfe sie sich selbst, ihr Land und die Welt besser verstehen lernen wollen. Die Reise entpuppt sich als ein Weg zu Selbstfindung und -erkenntnis, während die Freunde merken, dass man als Mensch, wenn man unablässig an seine Träume glaubt, auch in dunklen Zeiten sein Glück finden kann.